Als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, hatte man bei der Gestaltung von Websites nicht viele Möglichkeiten. Web Fonts, CSS3 oder gar Grafiken im Design – daran war nicht zu denken. Standardschriften, Tabellen, Farben, das war es.
Aber auch, als DSL schon Einzug in die meisten Wohnzimmer gehalten hatte, sahen fast alle Websites aus heutiger Sicht grauenhaft aus. Warum? Gutes Design gibt es schon seit Jahrzehnten, aber gute Webdesigner waren offensichtlich noch Mangelware. Was in Sachen Webdesign folgte, waren eher Extreme: erst viel zu runde Ecken, dann viel zu starke Verläufe, viel zu starke Schatten, viel zu viel Flash, die heute völlig verhassten Glossy-Effekte und vieles mehr. Sogar minimalistische Websites sahen im Vergleich zu Print noch vor wenigen Jahren nicht wirklich gut aus, weil Typografie fehlte.
Heute gibt es Photoshop CS5, HTML5, CSS3 und Web Fonts. Vielleicht täusche ich mich, aber viele Websites sind so elegant oder reduziert, dass sie eigentlich zeitlos sein müssten. Aber wer weiß, was noch kommt – vielleicht können wir Vektorgrafiken, Ribbons und Vintage 2013 nicht mehr ertragen.
Hier ein Ausblick auf 2012. Da sich Trends nicht an Jahreszahlen halten, auch mit einigen älteren Beispielen, die noch immer aktuell sind – einige Trends halten sich beständig. Als Beispiele habe ich (fast) ausschließlich WordPress-Themes gewählt.
Ecken
Feststehende Navigation
Große Hintergrundbilder
Große Vektorgrafiken
Infografiken
Infografik von WooThemes
Interaktion
jQuery/CSS3/HTML5-Animationen
Kreise
Mehrspaltige Menüs
Mehrspaltiges Webdesign
Minimalismus
Nähte
Parallax Scrolling
kein Theme
Responsive Design
Ribbons & Banner
Sanfte Farbpaletten
Scheinwerfer
Schwarze Balken und Linien
Single Page Webdesign
Space
Textur-Überlagerungen
Tiefe
Typografie
Ungewöhnliche Slider
Vertikales Scrolling
Vintage Look
Vollbild-Slider
Zurückhaltende Texturen und Körnung
Habe ich etwas vergessen?





































Sehr elegante Designs. Ich hoffe ich verpasse den Absprung nicht ^^